RODES
Robuste Planung für klimaneutrale Energiesysteme
Damit die Energiewende gelingt, müssen Energiesysteme massiv um- und ausgebaut werden – und zugleich zu jedem Zeitpunkt sicher funktionieren. Computergestützte Optimierungsmodelle helfen zu bestimmen, welche Technologien wann eingesetzt werden sollten; doch schwankende erneuerbare Energien und der Blick weit in die Zukunft bringen erhebliche Unsicherheiten mit sich. Das Verbundprojekt RODES macht solche Planungsmodelle gezielt robuster: Es entwickelt Verfahren, um Sensitivitäten auch für sehr große Modelle zu berechnen, kritische „Kipppunkte" und mögliche Manipulationen aufzuspüren, Ausfälle von Komponenten abzusichern und die Interessen verschiedener Akteure über spieltheoretische Gleichgewichtsmodelle abzubilden. Getragen von der TU Darmstadt und der Universität Trier gemeinsam mit Siemens, fließen die Methoden direkt in praxiserprobte Planungssoftware ein. So lassen sich Entwicklungspfade nachhaltiger Energiesysteme zuverlässiger abschätzen – ein Beitrag für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, der die Energie- und Nachhaltigkeitsschwerpunkte der Hightech Agenda Deutschland stärkt.