GP4MED

Schärfere medizinische Bilder durch Gaußprozesse

Moderne bildgebende Verfahren wie Computertomographie, Elektrische Impedanz-Tomographie und elektrokardiographische Bildgebung machen dynamische Vorgänge im Körper sichtbar – etwa die Belüftung der Lunge oder die Erregung des Herzens. Solche raum-zeitlichen Aufnahmen zu rekonstruieren ist ein anspruchsvolles mathematisches Problem. Das Verbundprojekt GP4MED entwickelt dafür neue, effiziente Verfahren auf Basis sogenannter Gaußprozesse und verbindet diese mit klassischen Methoden der Bildrekonstruktion. Der besondere Vorteil: Die Verfahren liefern nicht nur Bilder, sondern beziffern auch deren Verlässlichkeit – ein wichtiger Beitrag zu transparenter, nachvollziehbarer und damit vertrauenswürdiger KI in der Medizin. Getragen von der Universität Bremen, der Universität zu Lübeck und dem Fraunhofer IMTE und eng begleitet von klinischen sowie wirtschaftlichen Partnern, zielt das Projekt auf personalisierte Diagnostik und schnellere Therapieentscheidungen. So stärkt GP4MED den Gesundheits- und Wirtschaftsstandort Deutschland und zahlt auf die Schwerpunkte KI und Gesundheit der Hightech Agenda Deutschland ein.